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A schöne Leich

A schöne Leich' (2)

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Für Angehörige stellt der Verlust eines geliebten Menschen meist einen großen Verlust dar. Sprichwörtlich leitet jedes Ende jedoch auch einen Anfang ein. Wo das Leben also endet, beginnt die Arbeit für den Berufszweig der Bestatter und wie sich zeigt, lässt sich mit dem Tod immer noch ein gutes Geschäft machen. Dieses Mal in A schöne Leich: Heini Altbart wird mit einem Sonderauftrag betraut. Der Freund eines kürzlich Verstorbenen kümmert sich um die Beisetzung seines Jagdkollegen. Zwar hat er nicht unendlich viel Budget für eine feierliche Zeremonie, dafür aber umso mehr Wünsche. Die Aufbahrung soll nämlich ganz nach „Jägerart“ auf einer Lichtung im Wald stattfinden, mit Falken und Jagdhornbläsern. Nun ist Heini Altbart gefordert, mit nur geringen Kosten für den Auftraggeber ein dennoch unvergessliches Begräbnis zu gestalten. Und das wird nicht so einfach, denn zu allem Überdruss hat es auch in letzter Zeit stark geregnet – der Sarg droht also im aufgeweichten Erdboden zu versinken. Thanatopraxie – im Volksmund besser bekannt als Leichenwäsche. Im Bestattungsunternehmen Schoosleitner wrd gerade eine kürzlich verstorbene Dame für ihren letzten Weg vorbereitet. Nach einer gründlichen Nassreinigung wird die Leiche bekleidet und frisiert. Und mehr noch: für den ganz besonderen „letzten“ Look wird sogar geschminkt und die Nägel lackiert. Kein Job für Menschen mit schwachen Nerven, aber für das Ehepaar Schoosleitner nicht nur Routine sondern auch Traumjob. Verstorbene werden zu Edelsteinen: einige Unternehmen haben sich darauf spezialisiert, aus der Asche eines Verstorbenen Edelsteine zu produzieren. Der Hinterbliebene wählt im Katalog Form und Größe des Schmuckstücks und kann dann schon bald seinen Freund, Vater, seine Mutter oder Tante in bleibender Erinnerung um den Hals tragen. Und: Exhumierung – Heini Altbart leert ein Grab, das vor rund 50 Jahren das letzte Mal geöffnet wurde. Dabei kommen spannende und schauerliche Dinge zum Vorschein.

Reportage | 2016

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