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24 Stunden -
Raser und Polizisten

Folge 3

24 Stunden - Raser und Polizisten

Folge 3

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Im Jahr 2012 hat die Polizei in ganz Österreich im Durchschnitt rund 13.150 Schnellfahrer pro Tag verzeichnet, im ganzen Jahr waren es insgesamt 4,8 Millionen Geschwindigkeitsübertretungen. Während einer nächtlichen Streife bemerkt das Team der Verkehrspolizei einen Lenker, der statt der erlaubten 80 km/h mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h unterwegs ist. Bei der Anhaltung stellt sich heraus, dass der Autofahrer aus der Slowakei zudem eine ungültige Vignette auf seinem Fahrzeug angebracht hat. Auch dafür muss Strafe bezahlt werden. Da es mit der Slowakei kein sogenanntes Rechtshilfeübereinkommen gibt, kann dem Mann die Strafe nicht zugeschickt werden, sondern er muss den Betrag an Ort und Stelle begleichen. Der Raser sieht das jedoch nicht ein und empfindet die verhängte Strafe von 350 Euro als zu hoch. Er verwickelt die Beamten in eine Diskussion, deren Geduld wird auf die Probe gestellt. Nach dem Abschluss der Amtshandlung geraten die Verkehrspolizisten Martin und Robert in eine brenzlige Situation. Sie werden auf einem Parkplatz auf zwei verdächtige Fahrzeuge ohne Kennzeichen aufmerksam. Bei einem der Autos handelt es sich um einen deutschen Geländewagen, aus Erfahrung wissen die Polizisten, dass Fahrzeuge dieser Marke gerne gestohlen werden. Ein illegaler Autohandel wird vermutet, die Beamten verlangen von den Lenkern deshalb die Papiere der beiden Autos. Die Männer kommen dieser Aufforderung nur widerwillig nach und greifen ständig in ihre Jackentaschen. Die Polizisten sind in Alarmbereitschaft und gehen in Sicherungshaltung um sich im Falle eines Angriffs mit einer Waffe jederzeit verteidigen zu können. Desto schneller, desto besser – so lautet die Devise im niederösterreichischen Zeillern, das Schauplatz für ein 1/4 Meile Berg-Beschleunigungsrennen ist. Rund 200 PS-Fans mit Autos, Karts und auch Motorrädern nehmen daran teil, unter ihnen ist auch Jürgen Dutter mit seinem Fahrzeug, der 1200PS starken „rosa Kampfsau“. Im Vorjahr hat der Motorsport-Fan das Rennen haushoch gewonnen, nach wochenlangen Vorbereitungen und Umbauten am Auto hoffen er und sein Team auf einen erneuten Sieg. Mittlerweile schafft es der Audi 90 Turbo Quattro in 2,5 Sekunden von 0 auf 100. Doch als nach dem Testlauf ein Halbachsengelenk kaputt ist, scheint der Traum vom Sieg zu platzen. Das Unfallkommando wird zu einem Zusammenstoß zwischen einer PKW-Lenkerin und einem Fahrradfahrer gerufen. Die beiden Verkehrsteilnehmer sind an einer unübersichtlichen Kreuzung zusammen geprallt, der Fahrradfahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht und konnte deshalb noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Die PKW-Lenkerin ist unversehrt und schildert vor Ort ihre Sicht des Zusammenstoßes. Revierinspektor Günther muss versuchen den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren, denn noch ist offen ob die Schuld, wie von der Autolenkerin angegeben, wirklich nur den Radfahrer trifft.

Reportage | A 2013