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Wie sicher ist Österreich?

Folge 5

Wie sicher ist Österreich?

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In Österreich werden pro Jahr 28 Tausend Fahrräder gestohlen. Dieben wird es dabei oft zu leicht gemacht, denn laut einer Umfrage verzichtet jeder Fünfte (21 Prozent) auf die Sicherung seines Rades. Wer seinen Drahtesel gegen Diebstahl absichert, der verwendet zu mehr als 90 Prozent ein Fahrradschloss, heißt es von Seiten des Verbands der Versicherungsunternehmen (VVO). Doch nicht jeder Fahrraddiebstahl wird professionell durchgeführt - auch hier gilt: „Gelegenheit macht Diebe“ und so testet Andi mit Hilfe eines Schauspielers, wie couragiert die Leute einschreiten, wenn jemand am helllichten Tag, mit einer Flex versucht ein Fahrradschloss zu knacken. Schockierenderweise schaut der Großteil der Österreicher weg und fühlt sich nicht zuständig. Zivilcourage sieht anders aus. Die Einbruchsgefahr in Österreich steigt stetig an. Vor allem in Vororten ist die Gefahr vor Dämmerungseinbrüchen besonders hoch. Einbrechertester Ronald Schöller ist wieder unterwegs und testet diesmal die Sicherheit in einem Einfamilienhaus. Erstmalig ist auch Andreas Moravec dabei. Die größte Schwachstelle in Einfamilienhäusern ist oft die Terrassentür und so dauert es nicht lange, bis beide in das Haus eingestiegen sind. Als Andi am nächsten Tag die Nachbarschaft befragt, hat keiner etwas von dem Einbruch mitbekommen. Weltweit werden pro Jahr etwa 3,7 Milliarden Menschen mit Flugzeugen befördert. 2014 gab es fast 1000 Tote durch Unfälle. Nach dem Absturz des Germanwings-Jets in Frankreich steigen viele Passagiere mit einem mulmigen Gefühl in ein Flugzeug ein. Dennoch ist und bleibt Fliegen die sicherste Art der Fortbewegung. Die weltweite Unfallrate in der Zivilluftfahrt – also die Wahrscheinlichkeit eines Flugunfalls pro einer Million Flüge – hat sich von 13 im Jahre 1962 über 2,3 im Jahre 1983 auf 0,5 im Jahr 2014 verringert. Tendenz: weiter fallend. Trotzdem, was bleibt ist die Angst. Bei vielen Passagieren setzt eine Urangst vor dem Fliegen ein – die Angst davor, in einem fliegenden Metallschlauch zu sitzen und der Technik, den Piloten und dem Wetter wehrlos ausgeliefert zu sein. So geht es auch Andi. Am Flughafen in Krems informiert er sich über die Sicherheitsstandards und testet diese anhand eines Flugsimulators. Trotz Flugangst setzt er sich in einen kleinen Sportflieger und hebt zu einem Rundflug ab. Von oben sieht die Welt wieder ganz anders aus.

Reportage | 2015

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