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Wachzimmer Ottakring

Illegales Massenquartier

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In der dritten Folge vom „Wachzimmer Ottakring“ werden Kontrollinspektorin Karin W. und Abteilungsinspektor Christian K. über einen schweren Verkehrsunfall im 16. Wiener Gemeindebezirk informiert. Zwei Fahrzeuge sind mitten in einer Kreuzung ineinander gekracht, die Schäden sind enorm. Ein Mann wurde bei dem Zusammenstoß verletzt, er klagt über Schmerzen im Brustbereich. Während Rettungskräfte den Verletzen versorgen, versuchen die Ottakringer Polizisten den Unfallhergang aufzuklären. Das stellt sich jedoch als schwieriges Unterfangen heraus, denn beide Lenker geben an, dass sie bei Grün in die Kreuzung eingefahren sind. Die Beamten müssen nun ermitteln, ob die Ampelschaltung einen Defekt aufweist oder ob einer der beiden Autofahrer nicht die Wahrheit sagt. Anrainer haben das Team der Polizeiinspektion Brunnengasse über eine vermutlich illegal vermietete Wohnung im 16. Bezirk informiert, ein Massenquartier wird dort vermutet. Als die Beamten die Wohnung kontrollieren, bestätigt sich dieser Verdacht sofort. In der Wohnung werden an die 30 Personen angetroffen, die auf wenigen Quadratmetern dichtgedrängt aneinander leben müssen. Als Schlafstätte dienen einfache Matratzen auf dem Boden. Die Polizisten vermuten, dass die Menschen Mitglieder von Bettlerbanden sind, die ihr erbetteltes Geld an Hintermänner abgeben müssen und dafür dort wohnen dürfen. Durch Befragung der Bewohner hoffen Karin und Christian mehr über diese Hintermänner und auch den Vermieter der Wohnung herauszufinden. Ihre Einsätze führen Kontrollinspektorin Karin und Abteilungsinspektor Christian immer wieder auch zur U-Bahn-Station Josefstädter Straße, da die Gegend als Umschlagplatz für Drogen bekannt ist. Während einer Kontrollstreife rund um die Station glauben die Polizisten plötzlich Zeugen eines versuchten Drogendeals geworden zu sein. Sowohl die zwei Männer, hinter denen die Beamten die Verkäufer vermuten, als auch die mutmaßlichen Kunden, zwei Jugendliche, werden angehalten und kontrolliert. Bei der Befragung stellt sich jedoch heraus, dass die Rollenverteilung anders war als von den Beobachtern zunächst angenommen. Denn nicht die Erwachsenen, sondern die beiden Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren wollten das Suchtgift verkaufen. Während routinemäßigen Lenker- und Fahrzeugkontrollen gehen Karin und Christian gleich mehrere Lenker ins Netz, die gegen das Gesetz verstoßen. So treffen sie hinter dem Steuer eines Fahrzeugs einen Mann an, der gar keinen Führerschein besitzt und bereits seit Jahrzehnten so unterwegs ist. Ein anderer Lenker wiederum kann zwar ein Dokument vorweisen, bei genauerer Betrachtung stellen die Polizisten allerdings fest, dass es sich um einen gefälschten Führerschein handelt, der im Internet bestellt wurde.

Dokumentation | 2015