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ATV Aktuell Österreich Trend

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Wir haben die Fakten

ATV Aktuell präsentiert den ATV Österreich Trend, eine periodische, vierteljährliche Meinungsumfrage zu politischen und wirtschaftlichen Themen. Die Umfrage wird in Kooperation mit Meinungsforscher Peter Hajek durchgeführt und soll dazu dienen, aktuelle Meinungen erfassen und künftig auch Trends ablesen zu können.

Im aktuellen ATV-Österreich-Trend, einer von Peter Hajek durchgeführten Meinungsumfrage, bezweifeln 55 % der Österreicher, dass die Regierung für soziale Gerechtigkeit sorgt.

Ein bescheidenes Zeugnis bei den Themen "Soziale Gerechtigkeit" und "Fairness" stellt der ATV-Österreich-Trend der schwarz-blauen Regierung aus. Die repräsentative Umfrage von Meinungsforscher Peter Hajek, durchgeführt unter 700 wahlberechtigten Österreichern, zeigt: Der Regierung wird nur von der eigenen Wählerschaft ein positives Zeugnis in Sachen „Soziale Fairness“ ausgestellt. Und auch das nicht uneingeschränkt – gut ein Viertel der Wähler von Schwarz-Blau ist anderer Meinung.

Trotzdem ist die aktuelle politische Lage nach wie vor stabil: Weder in der Sonntags-, noch in der fiktiven Kanzlerfrage gibt es signifikante Veränderungen.

Der Aussage „Die Regierung sorgt für eine neue soziale Gerechtigkeit und mehr Fairness“ stimmen in der Umfrage nur 38 Prozent der Befragten sehr bzw. eher zu. 55 Prozent stimmen gar nicht bzw. eher nicht zu. Von den ÖVP- und FPÖ-Wählern bejahen jeweils 67 % die Feststellung (ÖVP: 20 % sehr, 47 % eher / FPÖ: 29 % sehr, 38 % eher). Ein starkes Viertel der schwarz-blauen Wählerschaft ist aber konträrer Meinung. Bei den SPÖ-Wählern ist die Zustimmung wenig überraschend deutlich geringer. Nur 13 % sind dieser Meinung.

Die Sonntagsfrage

Würde Österreich diesen Sonntag wählen, so entschiede die ÖVP mit 34% die Wahl für sich. Die SPÖ läge mit 28% um fünf Prozentpunkte vor der FPÖ (23%).

Die NEOS würden bei 7% landen, die Grünen bei 4% und die Liste Pilz bei 3%.

Sonntagsfrage

Die Kanzlerfrage

Die fiktive Bundeskanzler-Direktwahl entscheidet Sebastian Kurz (ÖVP) mit 32 % (Höchststand 2018: Februar, 38 %) für sich, 23 % der Wähler wären für den SPÖ-Parteivorsitzenden Christian Kern (gleichzeitig Höchststand 2018). FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat 12 % der Wähler hinter sich (Höchststand 2018: April, 16 %). Neu abgefragt wurde NEOS-Parteivorsitzende Beate Meinl-Reisinger, die auf 3 % der Stimmen kommen würde. Peter Pilz liegt bei 2 %.

60% für Abschaffung der EU-Ratspräsidentschaft

Seit dem 1. Juli hat Österreich den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft inne. Doch das wird in der heimischen Bevölkerung wenig wahrgenommen: 60 % sind vielmehr der Meinung, dass sie über die Ratspräsidentschaft nur wenig informiert sind. Lediglich 19 % äußern sich positiv und attestierten der Bundesregierung einen „guten Job“ und „Initiativen auf EU-Ebene“.

Auch dem Konstrukt der wechselnden halbjährigen EU-Ratspräsidentschaft steht die Bevölkerung kritisch gegenüber. Mit 60-%iger Mehrheit äußert sich diese sogar für die Abschaffung der Ratspräsidentschaft. Insbesondere die FPÖ-Wähler (77 %) bejahten das „ersatzlose Streichen“, da die EU-Ratspräsidentschaft den Bürgern nur Geld kosten, aber nichts bringen würde. 59 % der SPÖ-Wähler sowie 53 % der ÖVP-Wähler teilen diese Meinung. 24 % der Befragten messen der EU-Ratspräsidentschaft einen höheren Stellenwert bei und sind nicht für die Abschaffung dieser. Der Rest (15 %) äußerte sich nicht zu diesem Thema.

Abschaffung der EU-Ratspräsidentschaft?

Zur Umfrage

Der ATV-Österreich-Trend ist eine regelmäßig von Peter Hajek durchgeführte Meinungsumfrage im Auftrag von ATV.

Die aktuelle wurde telefonisch und online unter 700 wahlberechtigten Österreichern ab 16 Jahren durchgeführt. Die Umfrage lief von 23. bis 29. August und weist eine maximale Schwankungsbreite von +/- 3,7 % auf.