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ATV Die Reportage

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Das Geschäft mit dem Wasser

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Das Geschäft mit dem Wasser

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Leitungswasser kann man wunderbar verkaufen – Hauptsache, es ist „belebt“ oder „energetisiert“. Anbieter dieser „Wunderwasser“ gibt es viele, denn dahinter steckt ein riesiges Geschäft. Während findige Unternehmer die Konsumenten davon überzeugen wollen, dass ihr speziell belebtes Wasser Heilung verspricht, schlägt die Umweltorganisation Alarm. Das durchwegs ausgezeichnete, österreichische Leitungswasser ist in Gefahr! Global 2000 hat 2014 Österreichs Flüsse auf Pestizide untersucht: Das Ergebnis war erschreckend: Insgesamt 60 Pestizide wurden gefunden – darunter auch das umstrittene Herbizid Glyphosat, welches die WHO als krebserregend einstuft. 2 Jahre später macht Global 2000 erneut eine Stichprobe in einem kleinen Bach im Marchfeld. Die Ergebnisse sind alles andere als beruhigend: neben Arzneimittelrückständen, Zuckerersatzstoffen und PVC-Weichmachern wurden auch Herbizide und Pflanzenschutzmittel in den Fließgewässern gefunden. Eine Teilschuld an der Wasserbelastung wird der Landwirtschaft gegeben. In der Steiermark wurde deshalb eine Verordnung erlassen, die den Bauern vorschreibt, wie viel und wie oft sie Düngemittel einsetzen dürfen. Die Gemüsebauern rund um Graz fühlen sich durch diese neue Verordnung um ihre Existenz bedroht, denn durch die Reduzierung der Düngemittel wachsen ihre Pflanzen nicht mehr so gut – die Folge: der Handel greift auf Salat und Gurken aus dem Ausland zurück. Das heimische Gemüse droht aus den Regalen zu verschwinden – zumindest befürchten das die steirischen Bauern und laufen gegen die Verordnung Sturm.

Reportage | A 2015