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ATV Aktuell Österreich Trend

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Wir haben die Fakten

ATV Aktuell präsentiert den ATV Österreich Trend, eine periodische, vierteljährliche Meinungsumfrage zu politischen und wirtschaftlichen Themen. Die Umfrage wird in Kooperation mit Meinungsforscher Peter Hajek durchgeführt und soll dazu dienen, aktuelle Meinungen erfassen und künftig auch Trends ablesen zu können.

Die Kanzlerfrage

Die Kanzlerfrage

Mitterlehner bei Kanzlerfrage deutlich vor Faymann

Meinungsforscher Hajek: „Gute Werte für ÖVP und Mitterlehner sind ein Vertrauensvorschuss, den man erst bestätigen muss.“ 

„Die Anfangseuphorie um Reinhold Mitterlehner zeigt sich auch in der Sonntagsfrage“, erläutert Meinungsforscher Peter Hajek.  Denn die ÖVP würde mit 28 % einen Sieg verbuchen, wäre diesen Sonntag Nationalratswahl – zwei Prozentpunkte vor der FPÖ. Die SPÖ bleibt mit 24 % zwar gleich, rutscht aber dennoch auf Platz 3. „Auffallend ist auch, dass die Freiheitlichen ihr Niveau trotz der wiedererstarkten ÖVP halten können. Dies sollte den beiden Regierungspartnern ein Warnsignal sein“, so Hajek. 

Auch bei der Frage, wer die nächste Bundesregierung führen soll, hat die ÖVP die Nase vorne: 30 % der Befragten können sich eine schwarz geführte Regierung vorstellen, nur 24 % wollen die Roten zur Kanzlerpartei küren. „Ein weiteres Indiz für den Stimmungswechsel in der Bevölkerung“, stellt Hajek fest. Allerdings: Die größte Gruppe (37 %) gab an, keine von beiden Regierungsparteien an der Spitze sehen zu wollen. 

Die Sonntagsfrage

Die Sonntagsfrage

Imagevergleich Mitterlehner vs. Faymann

Imagevergleich Mitterlehner vs. Faymann

Bei der Abfrage unterschiedlichster Image-Komponenten kann ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner ebenso punkten: In allen Kategorien – von der Kompetenz über die Sympathie bis hin zur Vertrauenswürdigkeit – hängt er SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann ab. Am größten sind die Unterschiede in den Bereichen Kompetenz (14 Prozentpunkte Unterschied) und Visionen für die Zukunft des Landes (9 Prozentpunkte). Mitterlehner wird also vor allem im Bereich der „Hard Facts“ besser bewertet. Fast gleichauf liegen die beiden Politiker dahingegen im Bereich „versteht die Sorgen der Menschen“ – hier kann auch Werner Faymann punkten.

Mittlerlehners gesamter Vorsprung liegt nicht nur an den vergleichsweise besseren Werten, die er gegenüber seinem Vorgänger Michael Spindelegger aufweisen kann, sondern auch an den Imageverlusten des Kanzlers. Dieser verlor seit 2011 etwa in der Kategorie Vertrauenswürdigkeit 10 Prozentpunkte. Meinungsforscher Hajek: „Der neue VP-Chef verfügt derzeit über einen hohen Vertrauensvorschuss. Das zentrale Frage wird sein, ob er die hohen Erwartungen, die an ihn gestellt werden, in den nächsten Monaten auch erfüllen kann. Wenn nicht, kann der Fall tief sein“. Bei einer fiktiven Direktwahl des Bundeskanzlers würde ÖVP-Chef Mitterlehner dementsprechend deutlich mit 4 Prozentpunkten vor dem amtierenden Regierungschef Faymann liegen.

Sonntagsfrage im Detail:

ÖVP 28 % (ATV Österreich Trend Juni 2014: 24 %), FPÖ 26 % (26 %), SPÖ 24 % (24 %), Grüne 12 % (13 %), NEOS 7 % (9 %), Stronach 1 % (3 %).

Die Kanzlerfrage im Detail:

Mitterlehner 23 % (ATV Österreich Trend Juni 2014: 18 %), Faymann 19 % (18 %), Strache 15 % (15 %), Glawischnig 8 % (9 %), Strolz 4 % (4 %), Nachbaur 1 % (2 %).

Imagevergleich Mitterlehner vs. Faymann im Detail:

ist kompetent (47 % vs. 33 %)
ist sympathisch (45 % vs. 38 %)
arbeitet für das Land und will etwas weiterbringen (42 % vs. 35 %)
ist vertrauenswürdig (42 % vs. 34 %)
hat eine klare Vision für die Zukunft des Landes (36 % vs. 27 %)
spricht die richtigen Themen an (36 % vs. 30 %)
versteht die Sorgen der Menschen (32 % vs. 31 %)
richtige Lösungsvorschläge für Probleme im Land (27 % vs. 22 %)