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Mein schräges Leben

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Es geht schräg durch den Sommer

ATV taucht ein in der neuen Sendung "Mein schräges Leben" in die Welten der etwas anderen Österreicher. Dabei geben sie Einblicke, wie sie mit ihrem alternativen Stil zurechtkommen und warum es sich lohnt, manchmal abseits vom Mainstream zu leben. 

"Mein schräges Leben" am Donnerstag, 21:20 Uhr auf ATV

Folge verpasst?

Von wilden Feiern bis zu abgeschiedenen Lebensstilen

Von Menschen, die in den 1920er Jahren leben, vom Mittelalter fasziniert sind oder ein Faible für eine bestimmte Farbe haben, mit der sie sich umgeben - In Mein schräges Leben sind einige skurrile und interessante Persönlichkeiten zu sehen. Ob sie sich als Außenseiter fühlen und wie die Gesellschaft auf sie reagiert, deckt die neue ATV-Sendung am auf.

Dann wird es schräg

Mein schräges Leben
Wiederholung
FR, 21.07. | 01:25 Uhr

Mein schräges Leben

Folge 2

| Staffel 1, Folge 2 von 3

Im zweiten Teil von „Mein schräges Leben“ treffen wir die Bodybuilderin Caroline Wang. Die 37- Jährige verbringt seit ihrem 17. Lebensjahr die meiste Zeit im Fitnesscenter und das durchaus mit Erfolg. 2013 konnte sie bereits einen WM Titel gewinnen doch sie will mehr. Für die WM in Russland trainiert die gelernte Schlosserin härter als zuvor. „Ich bin jeden Tag nach der Arbeit im Fitnessstudio und trainiere mindestens noch 3 Stunden“. Durch ihre Muskeln und ihr Kurzhaarschnitt wirkt sie auf viele Menschen sehr männlich. „Die Caroline war immer schon sehr burschikos. „Ab ihrem 10. Lebensjahr hat sie immer Buben Sportarten gemacht und sich auch so gekleidet“ meint ihre Mutter. Für die Machinenschlosserin ist es kein Problem, dass sie viele Menschen zuerst als Mann wahrnehmen. „Viele reden mich mit „Er“ an, aber daran hab ich mich gewöhnt. Und wenn sie mich erstmals kennen ist es kein Problem mehr für sie.“ An einem ihrer letzten Trainingstage will sie ihrer Lebenspartnerin Rosi und ihrem Trainingspartner Walter ihre einstudierte Choreografie zeigen. Dafür hat sie sich extra ein Plastik- Schwert gekauft um etwas Außergewöhnliches zu inszenieren. Partnerin Rosi ist begeistert „Für mich ist sie einfach etwas ganz Besonderes und ich finde es unglaublich toll was sie leistet.“ Auch der Versicherungskaufmann Martin Hahn führt eigentlich ein ganz normales Leben. Normal? Nicht ganz: Denn seit seinem 20. Lebensjahr baut er Filmautos nach und das mit großem Erfolg. „Seitdem ich ein kleiner Bub war wollte ich immer den Kitt vom Michael Knight haben“. Mittlerweile hat er bereits K.I.T.T und das Batmobil nachgebaut. Außerdem besitzt er den A-Team Bus mit dem er regelmäßig auf Urlaub fährt. Das einzige Auto, dass er gekauft hat ist der Delorian, das Zeitmaschinen Auto aus Zurück in die Zukunft. „Beim Batmobil und beim Delorian flippen die Menschen auf der Straße total aus. Das sind sicher die bekanntesten Filmautos“ Jede freie Minute verbringt der mittlerweile 31-Jährige in seiner Werkstätte. Zum Leidwesen seiner Freundin Johanna: „Ich muss ihm schon hin und wieder sagen, komm zu deinem Sohn und zu mir nachhause und vergiss die Autos für ein paar Stunden“ Sein Hobby teilt er gerne und so verkleidet er sich regelmäßig als Batman und fährt kostümiert auf Autoshows, Firmenfeiern zu Schulen oder Kindergärten, um die Menschen zu begeistern. „Das ist am besten: verkleidet als Batman im Batmobil, da fühlt man sich tatsächlich ein wenig wie ein Superheld“. Übernatürliche Kräfte hat auch Barbara Fegerl. Sie ist Tiertelepathin und Tierenergetikerin. „Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch mit Tieren reden kann“. In ihrer Praxis empfängt sie Klienten, die mehr über ihre Haustiere erfahren wollen. So wie Nati, sie hat seit einigen Monaten die französische Bulldogge Alma. Sie wurde aus Nitra geholt und ihre Besitzerin will nun wissen, wie es ihr in ihrer Jugend ergangen ist. „Ich meditiere etwa 15 Minuten und empfange dann Botschaften auf der Seelenebene“. Nach einigen Minuten ist für die Telepathin klar: „Alma war zu klein um sich an die Zeit im Tierheim zu erinnern, dafür hat sie mir gesagt, dass sie für sie ein Engel sind“. Doch Barbara Fegerl kann nicht nur mit Hunden, Katzen oder Schildkröten kommunizieren auch von Insekten empfängt sie Botschaften. „Mit Insekten zu kommunizieren ist nicht einfach, die sind sehr wortarm“ Für uns versucht sie es dennoch an einem Bienenstock: „Ich empfange, dass es ihnen hier am Stadtrand sehr gut geht und, dass es nur wichtig ist, dass genügend Blumen da sind“.

Reportage