Schnelleinstieg

Generation Zukunft

Folge 4

Generation Zukunft

Folge 4

Werbung
Es trat ein unbekannter Fehler auf.
PLAY-Button drücken, um das Video zu starten ...
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG

Einbetten

Werbung

Der 16-jährige Sebastian aus Niederösterreich ist Gamer aus Leidenschaft. Vor allem Ego-Shooter haben es ihm angetan. Und so stellt er sich online Killermissionen und schießt auf Militärs oder Terroristen. Je nachdem, auf welcher Seite er gerade kämpft. Er liebt seine Spiele und Computer, möchte später auch in der EDV-Branche arbeiten. Die Kontroversen um seine Leidenschaft, die Killerspiele, bekommt er natürlich mit. Doch er kann sehr gut zwischen realer und virtueller Welt unterscheiden. Wie gut, das zeigt er in „Generation Zukunft“, denn der Gamer ist in der Flüchtlingshilfe engagiert. Als Flüchtlingshelfer hat er Verantwortung für den 16-jährigen Syrer Mohsen übernommen, woraus sich eine Freundschaft entwickelt hat. In der virtuellen Welt bis auf die Zähne bewaffnet, im echten Leben ein Mensch mit Herz – für Sebastian kein Widerspruch. Sarah unterscheidet sich von anderen pubertierenden Teenagern, denn Sarah ist ein Transgender. Genauer gesagt eine Transfrau, also ein Mädchen im Körper eines Jungen. Die 17-Jährige hat nach ihrem Outing einigen Gegenwind und viel Ablehnung erfahren. Doch sie ist eine starke Frau, die ihren Weg gehen will. Sobald sie volljährig ist und die für den Eingriff nötige Psychotherapie abgeschlossen hat, wird sie mit der Hormontherapie beginnen und auch eine geschlechtsangleichende Operation durchführen lassen. Das ist ihr sehnlichster Wunsch, um endlich ganz Frau zu sein. Auch Mika stößt in ihrer Umgebung oft auf Unverständnis oder Ablehnung. Warum? Sie ist Anhängerin der Furry-Szene, welche sich mit anthropomorphen Fantasywesen beschäftigt. Sprich Wesen, die menschliche Eigenschaften und Züge haben, aber eigentlich Tiere sind. Mit ihren Freunden schlüpft sie gerne in die selbstgebastelten Kostüme und besucht bspw. Anime- und Comic-Conventions. Dabei schlüpft Mika in die Rolle ihrer Fantasy-Tierfigur „Muto“. Diese hat sie selbst erschaffen und dafür weder Kosten noch Mühen gescheut. Genauso wie Cosplayer stoßen auch Furrys meist auf wenig Verständnis. Wertgeschätzt werden sie oft nur von Anhängern des eigenen Kosmos. Ein Umstand, der Mika schwer zu schaffen macht. Lukas und Anna sind auf Entzugstherapie und versuchen ihre Leben auf der Therapiestation Erlenhof wieder in den Griff zu bekommen. Erst als er beim Drogenschmuggel erwischt wurde, realisierte er, wie sehr sein Leben aus der Bahn geworfen wurde. Am Erlenhof versucht er nun in ein geregeltes Leben zurückzufinden. So wie Anna, die ebenfalls eine steile Drogenkarriere machte. Der Tod ihres Vaters setzte ihr zu, gleichzeitig erbte sie 40.000 Euro. Das Geld gab sie dann für Drogen aus.

Reportage | 2016