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Im Keller
von Jan Phillip Reemtsma
Am 25.03.1996 wurde Jan Philipp Reemtsma vor der Tür seines Hause in Hamburg-Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. 33 Tage lang hielten ihn seine Entführer im Kellerraum eines angemieteten Hauses bei Bremen gefangen; erst nach Zahlung von 30 Millionen Mark kam er frei.
Dies ist Jan Philipp Reemtsmas Bericht über seine Gefangenschaft 'im Keller' - eine Chronologie der Ereignisse und darüber hinaus die Analyse und Selbstanalyse eines Intellektuellen, der sich mit ebenjenen traumatischen Phänomenen wissenschaftlich beschäftigt hatte, deren Wirkung er jetzt erfahren mußte.
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Jörg Haider
Unfall, Mord oder Attentat?
Am 11. Oktober 2008 verlässt nachts um Viertel nach eins eine schwarze Limousine die Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt. Am Steuer: Jörg Haider - "Rechtspopulist", Aufrührer, Siegertyp und Enfant terrible der europäischen Politik. Soeben hatte seine Partei BZÖ ihre Stimmen bei den Nationalratswahlen verdreifacht. Doch kurz hinter Klagenfurt ist er plötzlich tot - gestorben bei einem "Autounfall". Der schwere Dienstwagen des Kärntner Landeshauptmannes wird bei dem "Unfall" total zerstört; Haider stirbt an multiplen Verletzungen. "Betrunken in den Tod gerast", titelt die Presse. Über die Widersprüche und Seltsamkeiten des "Unfalls" berichtet sie nicht.
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Buchtipp
Und was macht eigentlich das Parlament?
von Christoph Konrath
Das Parlament ist ein Ort, an dem Demokratie und Politik gelebt werden. Viele Menschen, die sich für das interessieren, was dort passiert, fühlen sich jedoch getäuscht: Im Parlament geht es laut und hektisch zu, manch einer scheint gar nicht zu wissen, was diskutiert wird, und am Ende stimmen ohnehin alle so ab, wie es der Klubchef verlangt. Oder doch nicht?
"Und was macht eigentlich das Parlament" ist aus Diskussionen und Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen im Parlament entstanden, ist aber gleichermaßen lesenswert für Erwachsene.
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BILDERGALERIE: ATV Dokument
Koalition Backstage – So regieren Faymann und Pröll !
Noch nie wurde einem TV Sender derart unlimitierter Zugang zu den Schaltzentralen der Macht gewährt: ATV darf die österreichische Regierungsspitze bei ihrer Arbeit beobachten. Ein gutes Dutzend Kamerateams begleiten Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Josef Pröll und andere bei ihrer täglichen Arbeit. Hier einige Bilder aus der Backstage Area der österreichischen Politik!
ATV Dokument: Die Katastrophe von Kaprun
Auch nach 10 Jahren ist der Schmerz bei den Angehörigen allgegenwärtig.
„ATV Dokument“ rekonstruiert mittels aufwändiger 3D-Grafiken wie es zur Katastrophe im Tunnel kam. Auch die Bergungsarbeiten werden rekonstruiert, zusätzlich gibt es Interviews mit Einsatzkräften, Augenzeugen und dem Bundesheer. Soldaten mussten damals die Leichen aus dem Tunnel bergen. Zum Kaprun-Prozess kommen außerdem die Staatsanwaltswaltschaft, Vertreter der Bergbahnen, Gutachter, Gerichtsmediziner und der damalige Justizminister zu Wort.
"ATV Dokument" zeigt sehr berührende Interviews mit Überlebenden der Katastrophe von Kaprun. Sie erzählen von ihrer Todesangst und wie sie sich in letzter Sekunde aus dem Zug retten konnten. 700 Stufen durch den Kitzsteinhorntunnel, zum Teil barfuss oder mit Schischuhen - hinter ihnen die Flammenhölle und immer wieder Explosionen. Sie erzählen von Familienmitgliedern und Freunden, die sie für immer verloren haben.
In den Interviews werden Erinnerungen an die Verstorbenen wach, wird der Tag der Katastrophe nochmals durchlebt. Und bei vielen kommt zum Schmerz noch Zorn hinzu. Denn keiner der Verantwortlichen wurde je belangt und es hat nie eine Entschuldigung gegeben.
Zu Wort kommen auch Angehörige von Verstorbenen. Sie sprechen über die letzten Momente mit ihren Lieben, ihre Erinnerungen an die Opfer von Kaprun und ihren Ärger darüber, dass auch nach zehn Jahren der Gerechtigkeit nicht genüge getan wurde. Die Familien halten das Urteil und den Prozess für einen Skandal, sie wollen Gerechtigkeit und verlangen eine Entschuldigung.
Im Anschluss an die Dokumentation diskutiert Sylvia Saringer mit dem Opferanwalt Gerhard Podovsovnik, Werner Kirnbauer, er hat einen Sohn bei dem Unglück verloren, mit dem damaligen Justizminister Dieter Böhmdorfer sowie mit Harald Schiffl, Krisenmanager und Pressesprecher der Gletscherbahnen Kaprun.
Behind the Scenes bei ATV Dokument
Die Katastrophe von Kaprun
ATV Reporterin Barbara Lupac hat zahlreiche Interviews mit Angehörigen der Opfer und den Bewohnern von Kaprun geführt. In den Interviews werden Erinnerungen an die Verstorbenen wach, gleichzeitig kommt die Trauer und der Zorn ans Tageslicht.
So sah der Dreh aus.
ATV Dokument ausgezeichnet
Martin Thür für seine Dokumentation „Volkssport Doping“ ausgezeichnet
Der „ATV Aktuell“- und „ATV Dokument“-Redakteur Martin Thür wurde für seine Dokumentation „Volkssport Doping“ mit dem Europäischen Journalistenpreis 2010 des Verbands Deutscher Medizinjournalisten (VDMJ) ausgezeichnet.
Darin werden eindrucksvoll die Verbreitung des Dopings im Amateursportbereich, die Strukturen des Dopinghandels und die gesundheitlichen Gefahren aufgezeigt.
Inhalt:
Hobbysportler - vom Bodybuilder bis zum Triathleten - vollgepumpt mit illegalen Substanzen. Jahrzehntelang war der Handel mit Steroiden und Aufputschmittel nicht strafbar. Seit knapp zwei Jahren ist der riesige Markt illegal, und die Polizei jagt mit einer eigenen Sonderkommission die Hintermänner. „ATV Dokument: Volkssport Doping“ beleuchtet den Schwarzmarkt fernab von Medaillen und Stockerlplätzen, und bringt die erschütternden Beichten gefallener Sportstars.
Bernhard Kohl berichtet ausführlich über seine Erfahrungen mit EPO, Blutdoping und Wachstumshormonen, über das Netz der Hintermänner und wie sich Sportler eine gesetzliche Bestimmung zu Nutze machen, die Dopingproben in der Nacht verhindert. Läuferin Susanne Pumper, Sportmediziner Hans Holdhaus, NADA Chef Andreas Schwab kommen genauso zu Wort, wie die Chefs der Zollfahndung, der Dopinglabors und die Insider der Szene.


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