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Samstag, 20. März 2010
Tausende bei Protesten gegen russische Regierung
Tausende Menschen haben am Samstag in mehreren Städten Russlands gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung und für mehr politische Freiheiten demonstriert. Viele Teilnehmer der Kundgebungen forderten den Rücktritt von Ministerpräsident Putin. In Moskau verhinderte die Polizei eine Demonstration, Dutzende Aktivisten wurden festgenommen. Die Opposition hatte zu einem "Tag des Zorns" aufgerufen.
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Samstag, 20. März 2010
Tausende bei Protesten gegen russische Regierung
Tausende Menschen haben am Samstag in mehreren Städten Russlands gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung und für mehr politische Freiheiten demonstriert. Viele Teilnehmer der Kundgebungen forderten den Rücktritt von Ministerpräsident Putin. In Moskau verhinderte die Polizei eine Demonstration, Dutzende Aktivisten wurden festgenommen. Die Opposition hatte zu einem "Tag des Zorns" aufgerufen.
Die Behörden der Hauptstadt hatten die Kundgebung nicht genehmigt. Die Aktivisten erklärten, eine solche Entscheidung sei wegen des verfassungsrechtlich garantierten Versammlungsfreiheit nicht nötig.
In der sibirischen Hafenstadt Wladiwostok beteiligten sich etwa 1.500 Menschen an dem Protest. In St. Petersburg forderten rund 1.000 Demonstranten auf Plakaten den Rücktritt von Putins Regierungsmannschaft. Die Polizei griff nicht ein. Ähnliche Demonstrationen waren in Dutzenden weiteren Städten im ganzen Land geplant.
Putin übernahm nach acht Jahren als russischer Präsident 2008 das Amt des Ministerpräsidenten. Die Opposition wirft ihm vor, viele der demokratischen Reformen der 1990er Jahre wieder rückgängig gemacht zu haben.
Samstag, 20. März 2010
Verstimmung in der Koalition wegen Präsidentenwahl
Der anlaufende Bundespräsidenten-Wahlkampf hat in der Koalition zu einer ersten Verstimmung geführt. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kräuter hat am Samstag Innenministerin Fekter attackiert, weil sich diese weigere, den Haushalten Informationen über die Briefwahl zukommen zu lassen. Wörtlich sprach er gegenüber der APA von einem "demokratiepolitischen Skandal ersten Ranges".
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Samstag, 20. März 2010
Verstimmung in der Koalition wegen Präsidentenwahl
Der anlaufende Bundespräsidenten-Wahlkampf hat in der Koalition zu einer ersten Verstimmung geführt. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kräuter hat am Samstag Innenministerin Fekter attackiert, weil sich diese weigere, den Haushalten Informationen über die Briefwahl zukommen zu lassen. Wörtlich sprach er gegenüber der APA von einem "demokratiepolitischen Skandal ersten Ranges".
"Auch wenn die ÖVP offensichtlich Phantomschmerzen wegen der Nichtkandidatur bei der Bundespräsidentenwahl hat, kann es nicht sein, dass die Innenministerin ihr Amt dazu benützt, der Bevölkerung Wahlinformationen vorzuenthalten", kritisierte Kräuter. Er erinnerte daran, dass Fekter vor der EU-Wahl im Vorjahr eine Information des Innenministeriums zur Briefwahl an die Haushalte geschickt hat.
Kräuter kritisiert einerseits, dass diese Sachverhaltsdarstellung seit 1. Juni 2009 in den Schubladen der Justizbehörden "verschimmelt", und andererseits, dass Fekter in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung eine solche Information auch für andere Wahlen angekündigt habe. Zur Bundespräsidentenwahl solle es nun aber keine Information zur Briefwahl an die Haushalte geben, obwohl etliche Neuerungen dazu beschlossen wurden.
Kräuter kündigte daher eine Anfrage an Fekter an, "ob aus parteipolitischen Motiven die Wahlbeteiligung bei der Bundespräsidentenwahl amtlicherseits so gering wie möglich gehalten werden soll". In einer zweiten Anfrage will er von Justizministerin Bandion-Ortner wissen, warum die Staatsanwaltschaft seine Sachverhaltsdarstellung bisher nicht bearbeitet habe.
Samstag, 20. März 2010
Maliki-Bündnis laut Teilergebnissen auf Platz zwei
Nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen der irakischen Parlamentswahl ist das überwiegend schiitische Bündnis von Ministerpräsident Maliki "Allianz für den Rechtsstaat" auf den zweiten Platz zurückgefallen. Mit 7.970 Stimmen Vorsprung führt knapp die säkulare "Al-Irakiya"-Allianz von Ex-Premier Allawi, wie die Wahlkommission am Samstag in Bagdad mitteilte.
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Samstag, 20. März 2010
Maliki-Bündnis laut Teilergebnissen auf Platz zwei
Nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen der irakischen Parlamentswahl ist das überwiegend schiitische Bündnis von Ministerpräsident Maliki "Allianz für den Rechtsstaat" auf den zweiten Platz zurückgefallen. Mit 7.970 Stimmen Vorsprung führt knapp die säkulare "Al-Irakiya"-Allianz von Ex-Premier Allawi, wie die Wahlkommission am Samstag in Bagdad mitteilte.
Malikis Bündnis hat allerdings die Mehrheit in sieben der 18 Provinzen des Landes gewonnen, "Al-Irakiya" in fünf. Die Mandate im Bagdader Parlament werden nach Provinzen vergeben. Von den 325 Abgeordneten wird der neue Regierungschef gewählt.
Drittstärkste Kraft ist die schiitische religiöse "Irakischen Nationalallianz" (INA), zu der der pro-iranische "Oberste Islamische Rat" (SIIC) und die Gefolgschaft des radikal anti-westlichen Geistlichen Muktada al-Sadr gehören. Maliki hatte in einer vom staatlichen Fernsehen übertragenen Ansprache eingeräumt, dass es bei der Wahl Manipulationen gegeben habe. "Aber das ändert nichts am Ergebnis", fügte er hinzu. Allawis Bündnis hatte sich über Wahlfälschungen zugunsten der Maliki-Allianz beklagt.
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Samstag, 20. März 2010
Wacker Innsbruck siegte in Dornbirn klar mit 3:0
Im Samstagsspiel der 21. Runde der Ersten Liga siegte Wacker Innsbruck beim Tabellenschlusslicht Dornbirn mit 3:0 (2.0). Damit eroberten die Tiroler wieder die Tabellenspitze zurück, die sie vor einer Woche nach der 1:2-Heimpleite gegen FC Lustenau an Admira abgeben mussten. Für die Tiroler war es erst der erste Sieg im vierten Pflichtspiel im Frühjahr.
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Samstag, 20. März 2010
Wacker Innsbruck siegte in Dornbirn klar mit 3:0
Im Samstagsspiel der 21. Runde der Ersten Liga siegte Wacker Innsbruck beim Tabellenschlusslicht Dornbirn mit 3:0 (2.0). Damit eroberten die Tiroler wieder die Tabellenspitze zurück, die sie vor einer Woche nach der 1:2-Heimpleite gegen FC Lustenau an Admira abgeben mussten. Für die Tiroler war es erst der erste Sieg im vierten Pflichtspiel im Frühjahr.
Die Innsbrucker, die gegen das Schlusslicht drei Spitzen aufboten, gingen früh in Führung. Mossoro tankte sich in den Strafraum und wurde ungeschickt von Dornbirn-Torhüter Breuss attackiert. Der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Marcel Schreter ließ sich diese Chance nicht entgehen und schoss zum 1:0 (3.) ein. Auch den zweiten Strafstoß verwandelte Torschützenliste-Leader Schreter (13 Treffer) mit einem Schuss ins Kreuzeck, nachdem zuvor Fleisch Perstaller an der Strafraumgrenze gefoult hatte (25.). Die Innsbrucker beschränkten sich in der Folge darauf, die Partie zu kontrollieren, Chancen gab es nur durch einige Weitschüsse. Das Tabellenschlusslicht aus Vorarlberg kam hingegen vor der Pause nie ernsthaft vor das Tiroler Tor.
Nach Wiederbeginn waren die Hausherren bedeutend aktiver und aggressiver, was sich auch in Torchancen niederschlug. In der 52. Minute setzte Hirschbühel einen Knaller knapp neben den Pfosten. Mujic verstolperte den Ball, als Grünwald eine Unsicherheit zeigte (63.). Effektiver war da schon der Tabellenführer. Nachdem die Dornbirner den Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht hatten, netzte Hinterseer sieben Minuten nach seiner Einwechslung ein (69.). Damit waren auch die Dornbirner Ambitionen gebrochen und Innsbruck konnte die wichtigen drei Punkte einfahren. Bei den Vorarlbergern riss damit auch die Serie von drei Siegen in den jüngsten vier Heimspielen.
Samstag, 20. März 2010
Biathlet Eder Weltcupsieger in der Verfolgung
Trotz Platz 28 hat der Salzburger Biathlet Simon Eder am Samstag in Oslo die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Verfolgungs-Weltcups erobert. Der Tagessieg ging erneut an den Franzosen Martin Fourcade. Der Steirer Christoph Sumann kam nicht über Rang 14 hinaus und verlor damit die Führung in der Gesamtwertung wieder an den Norweger Emil Hegle Svendsen.
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Samstag, 20. März 2010
Biathlet Eder Weltcupsieger in der Verfolgung
Trotz Platz 28 hat der Salzburger Biathlet Simon Eder am Samstag in Oslo die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Verfolgungs-Weltcups erobert. Der Tagessieg ging erneut an den Franzosen Martin Fourcade. Der Steirer Christoph Sumann kam nicht über Rang 14 hinaus und verlor damit die Führung in der Gesamtwertung wieder an den Norweger Emil Hegle Svendsen.
Samstag, 20. März 2010
ÖOC-Geheimkonto laut Stoss bei drei Millionen Euro
Die Affäre um das Geheimkonto des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) unter der ehemaligen Führung bewegt sich im Millionenbereich. ÖOC-Präsident Karl Stoss hat am Samstag im Ö1-Morgenjournal von einem Betrag von drei Millionen Euro berichtet, von dem nur gut die Hälfte bisher belegt werden konnte.
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Samstag, 20. März 2010
ÖOC-Geheimkonto laut Stoss bei drei Millionen Euro
Die Affäre um das Geheimkonto des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) unter der ehemaligen Führung bewegt sich im Millionenbereich. ÖOC-Präsident Karl Stoss hat am Samstag im Ö1-Morgenjournal von einem Betrag von drei Millionen Euro berichtet, von dem nur gut die Hälfte bisher belegt werden konnte.
Zeichnungsberechtigt waren der ehemalige Präsident Leo Wallner, der ehemalige Generalsekretär Heinz Jungwirth und dessen ehemalige Stellvertreterin Manuela Kovarik. Laut Stoss sollen bisher allerdings keine Unterschriften von Wallner aufgetaucht sein. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.
Die Altlasten haben dem seit 22. Oktober des Vorjahres amtierenden Stoss ein schweres Erbe eingebracht. Nach dem Bekanntwerden eines jahrelangen Geheimkontos des ÖOC kommt mehr und mehr die Dimension des Skandals ans Tageslicht. Fehlende Kassabücher, keine ordnungsgemäße Buchführung und große Bargeldabhebungen sind durch eine externe Prüfung bekanntgeworden. Im Raum steht der Verdacht der missbräuchlichen Verwendung von Geldern des Geheimkontos, auf dem auch Sponsorbeiträge und Förderungen des Sportministeriums gelandet sein könnten.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt, Sportminister Norbert Darabos hat eine Überprüfung durch das Ministerium angeordnet, ob auch Bundessportförderungsmittel direkt oder indirekt von den Bewegungen auf dem ÖOC-Geheimkonto betroffen sind. Der frühere Präsident Leo Wallner will vom geheimen Konto nichts gewusst haben, obwohl er zeichnungsberechtigt war.
Es handle sich "um einen Betrag von rund drei Millionen Euro. 1,6 Millionen konnten bisher belegt werden, 1,4 Millionen sind noch offen", erklärte Stoss gegenüber Ö1. Darabos kündigte ein hartes Durchgreifen an. "Da können noch sehr viele andere Personen betroffen sein, mehr als man heute glaubt."
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