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ATV Aktuell
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Aktuell
Dienstag, 9. Februar 2010
EU-Parlament stimmt über neue Kommission ab
Das Europaparlament macht am Dienstag den Weg für die neue EU-Kommission frei. Die Zustimmung der Abgeordneten bei der Abstimmung gilt als sicher. Das neue Team unter Kommissionspräsident Barroso wird bereits am Abend zu seiner ersten Sitzung zusammentreffen. Die Amtseinführung hatte sich verzögert, weil die erste bulgarische Kandidatin im Europaparlament auf Widerstand stieß.
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Dienstag, 9. Februar 2010
EU-Parlament stimmt über neue Kommission ab
Das Europaparlament macht am Dienstag den Weg für die neue EU-Kommission frei. Die Zustimmung der Abgeordneten bei der Abstimmung gilt als sicher. Das neue Team unter Kommissionspräsident Barroso wird bereits am Abend zu seiner ersten Sitzung zusammentreffen. Die Amtseinführung hatte sich verzögert, weil die erste bulgarische Kandidatin im Europaparlament auf Widerstand stieß.
Nun wird Bulgarien die bisherige Vize-Präsidentin der Weltbank, Kristalina Georgiewa, nach Brüssel schicken. Österreich ist in der neuen Kommission durch Ex-Wissenschaftsminister Johannes Hahn vertreten. Er ist künftig für die Regionalpolitik in der EU zuständig.
Montag, 8. Februar 2010
Jacksons Arzt wegen fahrlässiger Tötung angeklagt
Knapp acht Monate nach dem Tod von Michael Jackson ist der ehemalige Leibarzt des Popstars wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Conrad Murray habe Michael Jackson getötet, dabei aber ohne Vorsatz gehandelt, erklärte die Staatsanwaltschaft am Montag in Los Angeles. Bei einer Verurteilung drohen Murray bis zu vier Jahre Gefängnis.
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Montag, 8. Februar 2010
Jacksons Arzt wegen fahrlässiger Tötung angeklagt
Knapp acht Monate nach dem Tod von Michael Jackson ist der ehemalige Leibarzt des Popstars wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Conrad Murray habe Michael Jackson getötet, dabei aber ohne Vorsatz gehandelt, erklärte die Staatsanwaltschaft am Montag in Los Angeles. Bei einer Verurteilung drohen Murray bis zu vier Jahre Gefängnis.
Der Arzt steht seit Monaten im Mittelpunkt der Ermittlungen, nachdem Rechtsmediziner den Tod Jacksons am 25. Juni vergangenen Jahres auf eine Medikamenten-Überdosis zurückgeführt hatten. Conrad hatte der Polizei gegenüber erklärt, dem 50-jährigen Jackson das Narkosemittel Propofol und das Beruhigungsmittel Lorazepam als Einschlafhilfe verabreicht zu haben.
Montag, 8. Februar 2010
Fekter macht mit Asylwerber-Kasernierung ernst
Innenministerin Fekter macht mit der "Anwesenheitspflicht" für Asylwerber nun ernst. Die Ressortchefin hat ihren Begutachtungsentwurf für diese Kasernierung von Flüchtlingen Montagabend dem Koalitionspartner SPÖ übergeben. Fekter bleibt dabei, dass künftig grundsätzlich jeder Asylwerber bis zu sieben Tage in der Erstaufnahmestelle bleiben muss.
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Montag, 8. Februar 2010
Fekter macht mit Asylwerber-Kasernierung ernst
Innenministerin Fekter macht mit der "Anwesenheitspflicht" für Asylwerber nun ernst. Die Ressortchefin hat ihren Begutachtungsentwurf für diese Kasernierung von Flüchtlingen Montagabend dem Koalitionspartner SPÖ übergeben. Fekter bleibt dabei, dass künftig grundsätzlich jeder Asylwerber bis zu sieben Tage in der Erstaufnahmestelle bleiben muss.
Danach kann er sich bis zum Abschluss des Zulassungsverfahrens - im Maximalfall sechs Wochen - nur in Ausnahmefällen aus dem Zentrum bewegen. Verfassungsbedenken ortet das Innenministerium nicht.
Gebietsbeschränkungen für Asylwerber im Zulassungsverfahren gab es bereits bisher. Erst mit Jahresbeginn trat eine Gesetzesnovelle in Kraft, wonach sich der Flüchtling während des erstinstanzlichen Verfahrens nur noch in einem politischen Bezirk aufhalten darf, im Fall Traiskirchen ist das der Bezirk Baden. Bis dahin war diese Gebietsbeschränkung auf 20 Tage beschränkt.
Künftig werden alle Asylwerber verpflichtet, fünf Arbeitstage lang in der Erstaufnahme für Befragungen, Untersuchungen, Durchsuchungen, erkenntnisdienstliche Behandlung etc. zur Verfügung zu stehen. Liegt in dieser Phase ein Wochenende dazwischen, kann die Kasernierung eine Woche dauern. Will der Asylwerber die Erstaufnahmestelle (derzeit gibt es solche in Traiskirchen und Thalham) verlassen, kann er von der Polizei daran gehindert werden. Vorgesehen sind auch Geldstrafen von bis zu 5.000 Euro bzw. Ersatzfreiheitsstrafen.
Nach dieser Phase 1 tritt eine eingeschränkte "Anwesenheitspflicht" ein. Sie gilt für all jene Asylwerber, bei denen davon auszugehen ist, dass ihr Zulassungsverfahren negativ endet. In diesem Fall sind die Asylwerber zwar an sich verpflichtet, in der Erstaufnahmestelle zu bleiben, werden aber an deren Verlassen nicht direkt gehindert. Allerdings besteht dann für sie die Gefahr, in Schubhaft genommen zu werden. Gestattet ist das Verlassen in dieser Phase, wenn man der Ladung von Gerichten oder Verwaltungsbehörden folgen muss, es für eine bestimmte medizinische Behandlung notwendig ist oder wenn gesetzliche Fürsorge- und Beistandspflichten zu erfüllen sind sowie wenn die Person freiwillig Österreich verlässt.
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Sport
Montag, 8. Februar 2010
Huub Stevens' Vertrag in Salzburg verlängert
Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat seine langfristigen Planungen mit Huub Stevens erweitert. Der niederländische Startrainer hat seinen Vertrag bei den Salzburgern vorzeitig um ein Jahr bis Sommer 2012 verlängert. Das bestätigte der 56-Jährige am Montagabend in der Sendung "Sport und Talk" auf dem hauseigenen Fernsehsender Servus TV.
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Montag, 8. Februar 2010
Huub Stevens' Vertrag in Salzburg verlängert
Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat seine langfristigen Planungen mit Huub Stevens erweitert. Der niederländische Startrainer hat seinen Vertrag bei den Salzburgern vorzeitig um ein Jahr bis Sommer 2012 verlängert. Das bestätigte der 56-Jährige am Montagabend in der Sendung "Sport und Talk" auf dem hauseigenen Fernsehsender Servus TV.
Stevens war im Sommer 2009 seinem Landsmann Co Adriaanse als Salzburg-Trainer nachgefolgt. Der langjährige Erfolgscoach in der deutschen Bundesliga hatte die Bullen daraufhin in der Europa League sensationell mit dem Punktemaximum zum Gruppensieg und in die K.o.-Phase geführt. In der Liga überwintert der Titelverteidiger dagegen zwei Punkte hinter Rapid auf Platz zwei.
"Ich habe immer wieder betont, dass ich mich in Salzburg sehr wohl fühle - sportlich wie privat", betonte Stevens. "Red Bull Salzburg befindet sich zurzeit in einer sehr spannenden, reizvollen und auch vielversprechenden Phase. Und gerade in dieser Phase möchte ich mich entsprechend einbringen."
Der Meistertitel ist das erklärte Ziel, und auch in der Europa League wollen die Salzburger die eine oder andere Runde überstehen. Am 18. und 25. Februar trifft der ÖFB-Champion in der Runde der letzten 32 auf Standard Lüttich. Stevens hatte den Vorgänger-Bewerb UEFA-Cup bereits 1997 mit Schalke 04 gewonnen.
Sportchef Dietmar Beiersdorfer, der bereits beim HSV mit Stevens zusammengearbeitet hatte, betonte die angestrebte Langfristigkeit des Engagements. "Wir sind von der Qualität unseres Trainers überzeugt und sehen die Kontinuität in dieser Position als einen wichtigen Baustein in der Weiterentwicklung von Red Bull Salzburg", erklärte der Deutsche, der auch die Verträge mit Stevens' Assistenten Eddy Achterberg und Ton Lokhoff bis 2012 verlängerte.
Montag, 8. Februar 2010
Kanadas Abfahrer wollen Olympia mit Sieg eröffnen
Die kanadischen Skirennläufer gehen am Samstag in der Olympia-Abfahrt in Whistler auf die erste Goldmedaille für ihre Nation in dieser Alpin-Disziplin los und zugleich auch auf den ersten Olympiasieg für ihr Land bei Heimspielen, waren die Sportler mit dem Ahornblatt doch sowohl bei den Sommerspielen 1976 in Montreal als auch 1988 in Calgary ohne Titel geblieben.
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Montag, 8. Februar 2010
Kanadas Abfahrer wollen Olympia mit Sieg eröffnen
Die kanadischen Skirennläufer gehen am Samstag in der Olympia-Abfahrt in Whistler auf die erste Goldmedaille für ihre Nation in dieser Alpin-Disziplin los und zugleich auch auf den ersten Olympiasieg für ihr Land bei Heimspielen, waren die Sportler mit dem Ahornblatt doch sowohl bei den Sommerspielen 1976 in Montreal als auch 1988 in Calgary ohne Titel geblieben.
Robbie Dixon aus Whistler, Erik Guay aus Mont-Tremblant, Jan Hudec aus Calgary und allen voran Manuel Osborne-Paradis aus Vancouver bilden das Quartett, das auf Leistungsstärke und Heimvorteil bauen darf. Der 25-jährige Osborne-Paradis hat in diesem Winter die Abfahrt im Grödnertal gewonnen und war in Wengen Zweiter geworden. Er hat in Whistler Skifahren gelernt, der "Canadian Cowboy" kennt die Piste wahrlich wie seine Westentasche.
Doch dies, sagte Osborne-Paradis am Montag vor der Fahrt über den Sea-to-Sky-Highway in die Bergregion auf einer Pressekonferenz in Vancouver, sei nicht alles. "Natürlich ist es immer ein Vorteil, wenn man auf einer Piste schon trainiert hat und die Strecke eine Heimstrecke ist. Wir waren auf dem Berg, wir wissen, wie er aussieht. Aber das Entscheidende dürfte doch sein, dass wir die Leute haben, die uns anfeuern, und dass wir auch das Wetter und die Bedingungen hier genau kennen, und es wird viel davon abhängen, wie das wird."
Anderen Nationen war das Training auf der Dave-Murray-Piste nicht erlaubt gewesen, ein Umstand, der auch im rot-weiß-roten Skilager für lautes Murren gesorgt hatte und der auch Österreichs große Hoffnung Michael Walchhofer beim großen Showdown zum Außenseiter werden lässt. Für Mittwoch ist das erste Training angesetzt, ob das Wetter drei Testläufe zulassen wird, bleibt abzuwarten. Je weniger die Konkurrenz der Kanadier vor dem Renntag auf die Piste kommt, desto kleiner werden die Chancen, dem Team von Trainer Paul Kristofic das ehrgeizige und auch verständliche Vorhaben vom Goldmedaillengewinn zu vereiteln.
Montag, 8. Februar 2010
America's Cup begann mit Startverschiebung
Das 33. Duell um den America's Cup hat mit einer Startverschiebung begonnen. Die Boote "Alinghi 5" und "USA" dümpelten am Montagvormittag etwa 25 Seemeilen entfernt vom America's Cup-Hafen in Valencia zunächst in glatter See herum und warteten auf die Start-Ankündigung des neuseeländischen Wettfahrtleiters Harold Bennett.
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Montag, 8. Februar 2010
America's Cup begann mit Startverschiebung
Das 33. Duell um den America's Cup hat mit einer Startverschiebung begonnen. Die Boote "Alinghi 5" und "USA" dümpelten am Montagvormittag etwa 25 Seemeilen entfernt vom America's Cup-Hafen in Valencia zunächst in glatter See herum und warteten auf die Start-Ankündigung des neuseeländischen Wettfahrtleiters Harold Bennett.
Das Auftakt-Duell zwischen Verteidiger Alinghi und Herausforderer BMW Oracle Racing ist die erste von maximal drei Begegnungen zwischen dem Schweizer Katamaran und dem amerikanischen Trimaran.
Der Zeitlupenstart erinnerte viele der mehr als 800 Journalisten vor Ort an die zermürbenden Wartezeiten im 32. America's Cup, dessen erste Rennen 2007 erst nach neuntägiger Verspätung beginnen konnten.
Bei den Eidgenossen steht der 44 Jahre alte Eigner Ernesto Bertarelli selbst am Rad, für das US-Team steuert der 30-jährige Australier James Spithill. Alinghi tritt mit 14 Crew-Mitgliedern, darunter drei Schweizern, an. Die Amerikaner setzen auf zehn Mann Besatzung mit nur einem Amerikaner an Bord. Besitzer Ellison und CEO Russell Coutts sind nicht im Einsatz.
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