Die Ergebnisse werden redaktionell verwertet und in den ATV Nachrichten präsentiert. Damit steht ATV eine Messreihe zur Verfügung, die vergleichbar dem Deutschlandtrend der ARD bzw. dem Politbarometer des ZDF ist.
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Lebensmittel: Jeder zweite misstraut Gütesiegel
Lebensmittelskandale haben das Vertrauen der Konsumenten massiv erschüttert“
Mehr als die Hälfte der Österreicher misstraut den Gütesiegeln auf Lebensmitteln. Das zeigt der aktuelle "ATV Österreich Trend", eine Meinungsumfrage unter 500 wahlberechtigten Österreichern, durchgeführt von Meinungsforscher Peter Hajek. Der Aussage „Den Gütesiegeln auf Lebensmittel kann man in Wirklichkeit nicht vertrauen.“ Stimmen 20% der Befragten sehr und 36% eher zu.
Meinungsforscher Peter Hajek: „Die diversen Lebensmittelskandale der jüngeren Vergangenheit haben das Vertrauen der österreichischen Konsumenten massiv erschüttert. Das oft bemühte Bild vom „Feinkostladen Österreich“ hat in der öffentlichen Wahrnehmung Schaden genommen – eine Entwicklung, die vor allem der Lebensmittelindustrie und dem Handel Sorgen bereiten dürfte.“
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13 Prozent würden Grasser bei Polit-Comeback wählen
"Klare Mehrheit ist aber von Grassers Schuld überzeugt“
Trotz der gegen ihn laufenden Ermittlungen hätte der frühere Finanzminister Karl-Heinz Grasser bei einem Polit-Comeback nach wie vor Chancen. Sollten die Vorwürfe gegen ihn fallen gelassen werden, könnten sich immerhin 13 Prozent der Österreicher vorstellen, Grasser zu wählen. Das zeigt der "ATV Österreich-Trend", eine aktuelle Umfrage von Meinungsforscher Peter Hajek im Auftrag von ATV unter 500 wahlberechtigten Österreichern.
Hajek: „Trotz der massiven Anschuldigungen gegen seine Person gibt es immer noch genügend Grasser-Fans, die sein Polit-Comeback chancenreich erscheinen lassen. Interessantes Detail: mit der meisten Unterstützung könnte Grasser bei FPÖ-, ÖVP- und Stronachsympathisanten rechnen.“
In diesen Wählergruppen ist auch der Anteil jener, die Grasser für unschuldig halten, am größten: immerhin 31% der FPÖ-Wähler, 28% der ÖVP-Wähler und 17% der Stronachwähler halten die Vorwürfe gegen den Ex-Minister für eine Unterstellung seiner Gegner. Dem gegenüber steht aber eine klare Mehrheit von 57%, die ihn für schuldig hält.
Hajek: „Vor allem SPÖ- und Grünwähler sind gewissermaßen Grasser-immun. Dennoch: sollte er sich zu einem Comeback entscheiden so hätte er gute Chancen auf einen Einzug in den Nationalrat.“
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Sonntagsfrage: Stronach knapp hinter FPÖ
"Die Wahlniederlagen in Kärnten und Niederösterreich bescheren der FPÖ den niedrigsten Wert seit März 2009“
Wäre am Sonntag Nationalratswahl, müsste sich die FPÖ mit 18 Prozent der Stimmen zufrieden geben. Das zeigt der aktuelle "ATV Österreich Trend", eine Meinungsumfrage unter 1000 (?) wahlberechtigten Österreichern, durchgeführt von Meinungsforscher Peter Hajek. Für die FPÖ ist das der schlechteste Umfragewert seit März 2009.
Meinungsforscher Peter Hajek: „Das Tief der FPÖ ist eine direkte Folge der Wahlschlappen in Kärnten und Niederösterreich und der anschließenden Personaldebatten. Die schlechte Stimmung für die Freiheitlichen spiegelt sich auch in der Kanzlerfrage wider, wo Heinz-Christian Strache mit nur acht Prozent die geringste Zustimmung seit Juni 2009 bekommt.“
Aber auch die Koalitionsparteien kommen nicht vom Fleck: SPÖ und ÖVP liegen in der Sonntagsfrage unverändert bei 26 bzw. 23 Prozent und müssten um ihre Regierungsmehrheit fürchten. Bei einer Kanzlerdirektwahl könnte Werner Faymann mit 17 und Michael Spindelegger mit 12 Prozent rechnen.
Hajek: „Die aktuellen politischen Auseinandersetzungen kennen nur einen wirklichen Sieger: das Team Stronach. Mit 15 Prozent – immerhin ein Plus von 3 Prozentpunkten im Vergleich zum ATV Österreich Trend vom Dezember 2012 – kommt Stronachs Partei damit in Schlagweite zur FPÖ.“
Die Kanzlerfrage im Detail (ATV Österreich Trend, März 2013, Sample 1000):
Faymann 17% (Dezember 2012: 17%)
Spindelegger 12% (Dezember 2012: 13%)
Strache 8% (Dezember 2012: 10%)
Stronach 7% (Dezember 2012: 7%),
Glawischnig 8% (Dezember 2012: 7%)
Bucher 1% (Dezember 2012: 3%)
Die Sonntagsfrage im Detail (ATV Österreich Trend, März 2013, Sample 1000):
SPÖ 26% (Dezember 2012: 26%)
ÖVP 23% (23%)
FPÖ 18% (20%)
Grüne 13% (14%)
Stronach 15% (12%)
BZÖ 2% (3%)
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Protestwähler
Stronach erste Adresse für Protestwähler
27 Prozent der wahlberechtigten Österreicher deklarieren sich als Protestwähler. Je stärker dieses Wahlmotiv ausgeprägt ist, desto mehr tendieren diese Menschen zur Partei von Frank Stronach. Das zeigt der aktuelle "ATV Österreich Trend", eine Meinungsumfrage unter 500 wahlberechtigten Österreichern, durchgeführt von Meinungsforscher Peter Hajek. 51 Prozent sagen, dass Stronach den Unmut der Protestwähler am besten ausdrückt. Leidglich 11 Prozent sehen sich bei der FPÖ am besten aufgehoben.
Meinungsforscher Peter Hajek: „Frank Stronach hat es mit seinen einfachen Botschaften geschafft, die massive Unzufriedenheit in Österreich am besten auszunützen. Jeder zweite Protestwähler gibt Stronach den Vorzug. Die FPÖ - der bisherige Platzhirsch in diesem Wählerspektrum - wurde dabei kalt erwischt und wird ihre Strategie bis zur Nationalratswahl überprüfen müssen.“
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Der ATV Österreich-Trend in Bildern
Alle Zahlen und Fakten zum 1. ATV Österreich-Trend 2013
Peter Hajek und ATV Aktuell bringen die Fakten auf den Tisch.
Der Meinungsforscher
Dr. Peter Hajek
Dr. Peter Hajek ist geschäftsführender Gesellschafter der Peter Hajek Public Opinion Strategies. Der Meinungsforscher und Politologe verfügt über internationale Erfahrung als Berater in Österreich, Deutschland und bei den UN in New York. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Markt- und Meinungsforschung sowie Strategieberatung. Er hat Lehraufträge an der Universität Wien, an der Universität Klagenfurt und der Donauuniversität Krems.
www.peterhajek.com
Österreich Trend 2012
Die Ergebnisse in geballter Form. Hier findest du die Präsentationen vom ATV Österreich-Trend 2012 als PDF zum Download.
Österreich Trend 2011
Hier findest du die Präsentation von 2011 als PDF zum Download.
Die Moderatoren
Jenny Laimer
... ist neben ihrer Tätigkeit als Moderatorin auch als Reporterin im Einsatz. Was Jenny an ihrem Beruf schätzt und wie sie am liebsten ihr Freizeit verbringt, erfährst du auf ihrem Profil.
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Benedikt Gmeiner
... hat Publizistik und Politikwissenschaft studiert und nebenbei als Online-Journalist gearbeitet. Die Freizeit verbringt Benedikt mit seinen zwei Kindern und gerne auch mit einem guten Buch. >>Zum Profil
Meinrad Knapp
... hat vor seiner Zeit bei ATV viel für das Radio gearbeitet. Wenn du mehr über Meinrad wissen möchtest, klick dich hier auf sein Profil.


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